e-Commerce (auch andere Schreibweisen wie beispielsweise
eCommerce trifft man an) ist ein Inbegriff für die neue
Art des wirtschaftlichen Handelns geworden.
Vereinfacht gesagt, fasst man unter diesen Begriff alle geschäftlichen
Transaktionen zusammen, die über einen elektronischen Kommunikationsweg
ablaufen und bei denen man nicht in physischen Kontakt mit seinem
Geschäftspartner steht. Damit sind also beispielsweise
das Shoppen von Schuhen über das Internet gemeint, das
Verkaufen des alten Kühlschranks über eBay, das Herunterladen
von eBooks oder Musik etc.
In
diesem Zusammenhang prägte sich auch der Begriff New
Economy. Damit werden laut Duden (Band Wirtschaft von A bis
Z, Mannheim 2009) alle Wirtschaftsbereiche bezeichnet, "die
im Zusammenhang mit der Verbreitung des Internets und der
Computer sowie anderer Informations- und Kommunikationstechniken
aufkamen und die wirtschaftlichen Abläufe in und zwischen
Unternehmen, aber auch zwischen Unternehmen und ihren Kunden
teilweise grundlegend änderten." Dem steht die traditionelle
Wirtschaft die so genannte Old Economy gegenüber. Möglich
wurde diese Entwicklung durch die digitale Revolution. Mit
dem Aufkommen des Internets und seinen neuen Kommunikationsmöglichkeiten
änderte sich das Verhalten nicht nur im Wirtschaftsleben
grundlegend. Dazu trugen dann auch einzelne Entwicklungen
bei, wie beispielsweise die der Digital-Kameras.
Das Internet lebt davon, seine zu verkaufenden Waren zu zeigen,
ohne diese Technik wäre das nicht möglich.
Die Theorie, die hinter dem Begriff New Economy steht, hat
sich nicht als richtig erwiesen. Es wurde davon ausgegangen,
dass die kapitalistischen Grundannahmen in den Hintergrund
treten würden. Sondern dass durch das Internet nicht
mehr die Verbreitung von Waren und Gütern, sondern vielmehr
von Informationen, Ideen in den Vordergrund treten würde
(sehr informativ kann man dies auch im Internetlexikon Wikipedia
nachlesen).
Dass es im Internet auch weiterhin um das Handeln von Gütern
und Dienstleistungen geht, zeigt die immens große Anzahl
an Onlineshops. Hier kann man die Wirtschaftsbereiche B2C
und B2B unterscheiden. Ersterer definiert die privaten Verbraucher
als Zielgruppe, business to costumer. B2B meint den Wirtschaftsbereich,
business to business. Damit sind beispielsweise Internetplattformen
wie mercateo
gemeint. Dieser Großhändler verkauft an Geschäftskunden
gut sortiert Produkte wie Kassenrollen
für den Einzelhandel, Einmalspritzen
für den medizinischen Bereich, Regale
und Werkbänke und vieles mehr.