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Online-Banking heißt online bei der Bank zu sein

"Online zu sein" ist eine Grundvoraussetzung für die Abwicklung digitaler Geschäfte. Das heißt zunächst einmal nicht mehr, als dass ein technisches Gerät, in der Regel ein Computer, per Datenleitung mit einem anderen Computer (oder einem anderen technischen Gerät) verbunden ist. Diese beiden Computer senden oder empfangen Daten. Im Falle des Online-Bankings werden hier Geldgeschäfte über den Computer erledigt; ein anderes Wort dafür ist Home-Banking.

Im Alltag hat Online-Banking mehr und mehr an Bedeutung zugenommen, es steigt kontinuierlich mit der Anzahl der Internetnutzer. Über die Hälfte der erwachsenen Deutschen (2005 waren es gut 60%) haben Zugang zum Internet. Und mehr als die Hälfte der Internetnutzer wickeln ihre Bankgeschäfte per Online-Banking ab, also ein knappes Drittel – Tendenz steigend.

Onlinebanking per NotebookDie Funktionsweise ist einfach: Über die Internetseite seiner Bank hat man mit seiner Kontoverbindung und einem Passwort Zugriff auf sein Konto, man loggt sich also ein. Jetzt kann man sehen, wie viel Geld noch auf dem Konto ist oder ob die Stadtwerke schon den Betrag für den Strom abgebucht haben. Man kann aber auch Daueraufträge einrichten oder verändern, Lastschriften stornieren lassen oder Geld überweisen. Damit das nicht jeder tun kann, braucht man für jede Transaktion, die man tätigen möchte, eine so genannte TAN, eine Transaktionsnummer. Eine Liste mit mehreren TANs bekommt man von seiner Bank). Aus Sicherheitsgründen bestätigt man am Ende seine Überweisung mit einer TAN. Dabei wird man von dem Programm aufgefordert, eine ganz bestimmte zu verwenden. Nur wenn man genau diese Zahlenkombination eintippt, wird die Transaktion erledigt. Jede TAN ist nur einmal zu verwenden; ist die TAN-Liste verbraucht, bekommt man in der Regel von seiner Bank eine neue Liste zugeschickt.

Die Sicherheit des Online-Bankings wird also zum einen durch das Passwort, zum anderen durch die TAN gewährleistet. Wichtig ist, sich nach jedem Kontobesuch wieder abzumelden, auf gut neudeutsch sich auszuloggen.

Übrigens: Wenn jemand im Alltag von sich behauptet, er sei gerade, „sorry“, nicht „online“ bedeutet das, dass er nicht erreichbar oder verfügbar ist (oder sein will)...



 

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